Hallo,
erst einmal noch einen schönen 2.Weihnachtsfeiertag.
Meine Frage ist,was würdet ihr machen wenn ihr einen Platten Reifen habt?
So einfach unterwegs mal auszubauen und den Schlauch zu wechseln wird ja schwierig.Vieleicht hat der eine oder andere schon diese böse Überraschung gehabt.
Gibt es vieleicht auch ein gutes Reifendichtmittel?
Im voraus sage ich schon mal Danke für ernstgemeinte Tipps.
Mit dem ADAC ist mir auch klar,aber der macht doch auch nichts weiter wie eine Motorradwerkstatt zu suchen,das kann schon mal dauern und an Wochenenden guckste in die Röhre.
Bei der 900er is ohne Schlauch angesagt.
Es gibt zwar diese Dichtmittel welche durchs Ventil reingesprüht werden, ich würde jedoch eher darauf verzichten.
Zumindest hier in D wo es ein recht dichtes Netz an Werkstätten gibt. Denn das Zeug saut wirklich alles ein und beim späteren Reifenwechsel is das mit vielen Flüchen verbunden.
Das hatte ich genau am 31.10. schleichender Plattfuss an der VN900 Custom Hinterreifen. Da ich auf gerader Strecke unterwegs war, hab ichs nicht gleich gemerkt. Kurvenfahren war aber schwer, auf den nächsten Parkplatz, Reifen platt, an dem dämlichen Eckventil undicht. Reifen war hinüber.
ADAC gerufen und nach Hause schleppen lassen. Danach von der Kawa-Werkstatt kostenlos abgeholt und wieder heim gebracht.
Original wurde von Mario0311, am 26. Dezember 2020; 12:06 Uhr gepostet
Mit dem ADAC ist mir auch klar,aber der macht doch auch nichts weiter wie eine Motorradwerkstatt zu suchen,das kann schon mal dauern und an Wochenenden guckste in die Röhre.
....ja , stimmt schon
aber in jedem Fall gibt es (hab ADAC Plus) ein kostenloses Leihfahrzeug , wenn auch mit 4 Rädern. Wenn es weiter weg war, wird dein Motorrad zu dir nach Hause gebracht und den Leihwagen gibst Du vor Ort ab.
OK, die Mopedtour war dann im Arsch...aber besser als nix!
Von Dichtmitteln aus der Sprühdose ....vorausgesetzt Du hast keinen Schlauch, da geht es ohnehin nicht, halte ich mindestens in unseren Breitengraden nichts.
Irgendwie auf einer "Abenteuertour" quer durch die Wüste ok, aber dazu nimmt man i.d.R. keine Vulcan :-)
Ich hätte da auch kein Vertrauen wenn ich dieses Flickzeugs einsprühen würde..
Bei meiner, ZX12R Limited Edition würde ich das e nicht machen bei 220 PS und 308m
Eingetragener Höchstgeschwindigkeit...Nein auf keinen Fall.
Wie du geschrieben hast Red Baron...ADAC Plus das rechnet sich immer
Es gibt ja die Reparaturkits >Klick< die sollen schon ganz gut sein und wirklich helfen. Aber ich bezweifle, dass die Luftmenge der 3 Patrönchen ausreicht um den Hinterreifen der Custom soweit aufzupumpen, dass man es bis zur nächsten Tanke schafft.
Ein Arbeitskollege hat das schon erfolgreich eingesetzt.
das Kitt funktioniert gut, Ronny hat damit das Hinterrad seiner Voyager repariert, aufgepumpt und noch ein paar tausend Kilometer gefahren ohne Probleme.
ich bin besagter Ronny (aus Beitrag von Hardy) und hab tatsächlich schon so ein ähnliches Kit zum Einsatz gebracht. Das Abdichten funktionierte wunderbar, bin noch monatelang mit dem repariertem Hinterrad gefahren (was man eigentlich nicht sollte, aber der Reifen war quasi neu, bevor ein Nagel das Problem verursachte).
Zum Aufpumpen habe ich aber nichts mit CO2, sondern ein so ein Multigerät zum Starten bei schwacher Batterie, das Ding hat auch einen Kompressor.
Ich hab meine Erfahrungen noch nicht gepostet, weil ich nicht erkennen, ob der TE nun mit oder ohne Schlauch fährt. Woher wisst ihr das? Weil eingangs was von Schlauch steht? Vielleicht weiß der Mario dass gar nicht so genau. Ich hatte jedenfalls anfangs angenommen, dass ich natürlich einen Schlauch im Rad der Voyager habe, bis ich eines Besseren belehrt wurde.
Ich kann nirgends lesen, ob die VN 900 von Mario nun eine Custom oder Classic ist, so als Indiz.
Also wenn meine Recherche richtig ist hat er eine von 2014, die gab es meines Wissens
nur mit Speichenräder, diese haben alle einen Schlauch, somit kannste so ein Dichtmittel knicken.
Ansonsten muss Ich meinen Gesellenbrief wieder abgeben. Ich habe genug von diesen
befüllten Schlauchreifen demontiert, diese Sauerei darin willst echt nicht haben. Die
Montagemaschine sieht danach aus wie........
Ich habe es mir schon beinah gedacht das da nix zu machen ist.Da muß mal der ADAC eben her halten wenn so was passieren sollte.Die Leute mit Schlauchlosreifen sind natürlich klar im Vorteil,aber ich mag halt diese Speichenräder an meiner Classic.
Das war die Ansage die fehlte, danke für die Antwort, ganz klar, schlauchlos Reifen sind etwas leichter zu handhaben und Dichtmittel zu 90% wirksam.
Ich selbst liebe die Speichenräder auch, die hab Ich allerdings nur an meiner VN 15 C, für meine VN 17 C gibts leider nur die Alufelge.
Möglich ist ein verdichten mit verschiedenen Materialien, einige nehmen sogar ein 3M Band dafür, allerdings weicht ein Dichtmittel das Band auf mit der Zeit, also würde Ich
davon abraten. Des weiteren sind nicht alle Speichen Räder Wulst technisch dafür ausgelegt so das diese in dem Bereich tatsächlich dicht sind.
Ich könnte in dem Bereich sicherlich noch mehr aufzählen, denke aber das dies für jeden seine eigene Entscheidung ist wie er es haben möchte. Für alles gibt es Vor und Nachteile.
Für den Bereich kann Ich Euch auf Anfrage genügend Auskunft erteilen.
Ich hab meine Speichenräder mit 3M Dichtband für Malle abgedichtet.
Schraubventile dran, hält einwandfrei. In der Hotbox befindet sich das Repset mit 4 Druchluftpatronen.
Find ich die perfekte Lösung.
Im Pannenfall ist ein Schutzbrief als Ergänzung zur Haftpflichtversicherung von Vorteil. Kostet nur 12,- statt 64,- oder mehr beim ADAC. Dafür geht's nur in die nächste Fachwerkstatt.
Die wechselt den Schlauch. Weltweit.
Ist in Europa einfacher als in der Mongolei oder in der Taiga. Aber dort gibt es hilfsbereite Menschen .
Ich hatte immer mit dem Gedanken an "Reifen-Pilot" gespielt.... aber beim einzigen "Plattfuß" seit 2008 war der Schlauch am Ventilansatz defekt.
Leider auch hier erst auf der BAB aufgefallen und leider nicht mehr zur nächsten Raststätte gekommen. AD gerufen, ab zu Kawasaki, nach 2h wieder fahrbereit und die Fähre nach Schottland noch bekommen.
Original wurde von Haggis, am 03. Januar 2021; 08:59 Uhr gepostet
Im Grunde wurde alles gesagt.
Die VN900 classic hat Speichenräder und Schlauch.
Im Pannenfall ist ein Schutzbrief als Ergänzung zur Haftpflichtversicherung von Vorteil. Kostet nur 12,- statt 64,- oder mehr beim ADAC. Dafür geht's nur in die nächste Fachwerkstatt.
Die wechselt den Schlauch. Weltweit.
Ist in Europa einfacher als in der Mongolei oder in der Taiga. Aber dort gibt es hilfsbereite Menschen .
Ich hatte immer mit dem Gedanken an "Reifen-Pilot" gespielt.... aber beim einzigen "Plattfuß" seit 2008 war der Schlauch am Ventilansatz defekt.
Leider auch hier erst auf der BAB aufgefallen und leider nicht mehr zur nächsten Raststätte gekommen. AD gerufen, ab zu Kawasaki, nach 2h wieder fahrbereit und die Fähre nach Schottland noch bekommen.
Fazit: vertraue auf Deinen Schutzbrief
Sorry Jürgen, aber wenn ich mit nen Platten in der Pampa steh, nützt mir so ne Versicherung nen Sch..ss, tschuldigung meine Wortwahl, es ist wahrscheinlicher, das mir, sollte ich 5 Daumen aner Hand haben, einer vorbei kommt, wo mir hilft, das von mir mitgelieferte Repset richtig einzusetzen sei mir nicht böse
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