Komme nach dem Arbeiten zurück ans Bike und sehe direkt nen Zettel dran "habe ihr Motorrad gestreift"

Hat sich dann rausgestellt, dass ein Opi mein Motorrad so stark "gestreift" hat, dass es nach rechts umgefallen ist. Zum Glück war er sehr einsichtig und jetzt regelt alles seine Versicherung. Aber natürlich war ich trotzdem erstmal echt geschockt.
Bin dann direkt ab zur nächsten Kawa Werkstatt (war bei mir Limbächer) und die haben für heute erstmal nen Gutachter bestellt. Der Werkstattleiter hat aber schon mal so um die 3000€ Reperaturkosten geschätzt. Handflächengroße Delle im Tank, Auspuff beide Endtöpfe eingedellt und zerkratzt, Fußraste verbogen, und der Spiegel ist Krumm. - jedenfalls ist das mal, was man von außen direkt erkennen konnte.
Laaange Rede kurzer Sinn, ich wollte mal nach eurer Einschätzung fragen.
Für mich gibt es Aktuell zwei Möglichkeiten.
1.
Ich lasse das Motorrad wieder komplett Reparieren und mir direkt (wurde von der Werkstatt vorgeschlagen) nen Schicken Auspuff usw dran bauen, wenn sie eh schon am Bike Arbeiten. Solange die Teile die ich haben möchte max. so teuer sind wie die Originalteile die durch den Umfaller getauscht werden müssen, würde man das einfach mit der Versicherung abrechnen.
Einfaches Rechenbeispiel: die Miller Mustang würde ca. 1400€ kosten - die Originale 1600€.
2.
Da es am Ende "nur" Kosmetische Schäden sind, rechne ich mit der Versicherung laut Gutachten ab, fahre einfach mit Umfaller rum und habe wieder mehr Spaß wenn ich den Kontoauszug sehe.

Ich tendiere persönlich eher dazu, ein 1A Motorrad da stehen zu haben, ohne Kratzer und Dellen UND noch mit den "Anbauteilen" die mit der Zeit wahrscheinlich eh dran gekommen wären - aber aus eigenem Geldbeutel.
Allerdings sind (klar, man bekommt dann nicht den ganzen Betrag) ca. 2500€ eben auch 2500€.
Vermutlich warte ich jetzt einfach mal das Gutachten ab und entscheide dann nach Bauchgefühl

Greetz 'n Roll

Luc
