. Vor 3 Tagen wollte ich das schöne Wetter ausnutzen und eine Runde drehen. Nach 10 Sekunden laufendem Motor, ein kurzes stottern und aus die Maus. Nach etlichen vergeblichen Versuchen die Kleine neu zu starten, musste ich feststellen, dass die beiden Pötte vollig abgesoffen waren. Das hatte ich mit der 750 Vulcan noch nie. Also, Batterie geladen und Kerzen raus, trocken gemacht, Pötte trocknen lassen. Keine Reaktion, ausser dass ich die Batterie mehrfach leer georgelt habe. Nachdem ich schon die CDI in Verdacht hatte stellte ich fest, dass nur Zündfunken erzeugt wurden, wenn alle Kerzen angeschlossen sind. (Gedanklich über Massefehler sinniert und verworfen weil alle Massekabel ordentlich angeschlossen.) Da einem das leerorgeln der Batterie irgendwann gehörig die Geduld zersägt, hab ich meine Kleine vor mein Auto geschoben und überbrückt. Sie liess sich dann auch tatsächlich mit recht viel Gas anwerfen, lief aber nur auf einem Pott und mit viel Gas auf beiden. Also viel mein Verdacht auf die Zündspule. Zündkabel nachgeschaut und für gut befunden. Ich entschied mich dann dazu, die Vergaser auszubauen (grusel) und zu reinigen. Da die Batterie auch schon einige Zeit hinter sich hatte und mir die Kapazität etwas zweifelhaft war, besorgte ich kurzerhand eine neue.
Batterie geladen und eingebaut. Tank abgebaut und alles für die Vergaser OP vorbereitet.
Nur aus Spass nochmal zündung an und start gedrückt. Und, was passiert? Klar, sie geht ab wie nicht gutes. Also nochmal Vergaser leerlaufen lassen, Tank drauf, Sattel drauf, getartet, Standgas eingestellt und geärgert.
Es scheint tatsächlich so, dass die recht schlechte Batterie die gesamte Zündanlage mit runter gerissen hat. Nicht, dass ich nicht gerne schraube aber für so einen einfachen Fehler 2 Tage zu verschenken ist traurig.
Das nächste mal werde ich auf die Idee kommen beim Startvorgang mal die Batteriespannung zu messen. Das hätte mir einiges erspart.

