Hallo Biker,
wie sieht es aus, welche Kettenöler habt ihr verbaut?
Habe Cobrra Nemo 2 im Internet gefunden und finde das System simpel und funktionell. Irgendwie passt es zur VN800 in ihrer einfachen machart.
Alle anderen sind mir zu aufwendig und kosten auch mehr.
Was denkt ihr oder was habt ihr mit guter Erfahrung verbaut?
Gruss
Achim
Ich habe zwar einen Kardan, bin aber vielseitig-technisch interressiert. Ich habe mir mal deren Beschreibung durchgelesen und muss feststellen, DA HALTE ICH GARNICHTS VON !
1. Der zusätzliche Behälter am Lenker würde mich stören.
2. Alle 350 km den Druck an dem Gerät herstellen wäre mir lästig.
3. Das Öl ist dünnflüssig und versaut dir Felge und Kettenschutz.
Ich weis nicht, aber Öl wie z.B. Getriebeöl was einige für die Schmierung der Kette verwenden ist von der Viskosität sicher nicht zu dünn und fließt trotzdem schön zwischen die Kettenglieder und schmiert dort die wichtigen Stellen.
Beim Kettenspray ist es doch eher so das dieser mehr oberflächlich auf der Kette bleibt und Schmutz besser haften bleiben kann.
Aber das ist auch nur das was ich so im Internet recherchiert habe.
Deswegen mal die Frage an euch hier im Forum.
Ab und an mal nachdrehen würde mich nicht stören, und die
anbringung kann auch an anderer Stelle vom Bike geschehen muss nicht der Lenker sein.
Hallo,
schönes Thema und weites Feld.
Bin da völlig unbelastet und glaube das es so wie bei Werkzeug ist. Kaufst du billig, kaufst du öfter.
Aber ist das wirklich Öl oder Fett?
Aber was für die "Platzhirsche" an Preisen aufrufen ist schon heftig (die genannten liegen zwischen 130 und 280€) wenn man https://kettenoeler-motorrad.de/ glauben mag.
Da gibts eine Menge Infos, wer da was beurteilt hat, weiß ich nicht, vielleicht hilfts Dir zu einer Entscheidung
Habe mich auch an der Seite https://kettenoeler-motorrad.de/ orientiert und mich nun für den Cobrra Nemo2 entschieden.
Mal schauen ob es meinen Vorstellungen entspricht.
Ich werde nach Montage gerne hier mal einen kleinen Bericht über die Montage, Funkion und praktische Anwendung schreiben.
Hallo,
gerade kam eine ähnliche Frage in einer FB Gruppe auf, allerdings wurde dort nur nach dem Öl gefragt, jemand hat dann einen Link zu HKS gepostet. Die nehmen Reiniger, Neutralisierer und dann Spray oder punktuell aus der Flasche auf die Kette.
Also noch mal zu Thema Kettenschmierung, diese ganzen Zaubermittel, die unbedingt verwendet werden müssen, die ein Schweinegeld kosten, um die ein Riesenzinober gemacht wird, dieser ganz Voodoo haben nur einen Zweck: die Kasse des Herstellers zu füllen.
Eine Motorradkette ist ein simples Bauteil, dass simple Wartung erfordert.
Vor Beginn der Fahrt oder jeder zweiten oder dritten Fahrt wird ein kleiner Schluck Getriebeöl auf die Kette aufgebracht, dies kann auch mittels eines einfachen Kettenölers geschehen.
Natürlich verliert die Kette einen Teil dieses Öls, es wird abgeschleudert, und man lernt sehr schnell wieviel Öl man aufbringen muss um das zu minimieren.
Dieser kleine Schlörk Öl landet immer an genau der selben Stelle, in der Garage hat man dann halt einen Lappen zur Hand und wischt kurz drüber, dauert 10 Sekunden.
Der große Vorteil ist halt, dass dieses überschüssige Öl auch den Dreck von der Kette wegträgt und die Kette so stets sauber hält.
Die Kette dankt es mit nahezu unbegrenzter Lebensdauer.
Alles andere, die ganzen Fette und Sprays und Spezialmittel und wasweißich fördern meines Wissens nur den Kontostand des Herstellers.
Ich fahr seit 45 Jahren motorisierte Zweiräder aber ne Kette hab ich immer nur bei einer Neuerwerbung wechseln müssen wen sie da schon Schrott war oder totgepflegt von Zaubermitteln, danach nie wieder, egal wieviel ich gefahren bin.
Da stimme ich zu. Getriebeöl und regelmäßig auftragen.
Wenn das mit einem einfachem System geht spricht ja nichts dagegen.
Der Cobrra liegt beim Polo werde ich demnächst abholen und
ausprobieren.
Ein bisschen Bequem ist der Mensch ja doch
Spar Dir das Geld für so einen Kettenöler und nimm die Kohle für den Sprit. Normale Kettenpflege mit der Hand ab und an ölen und fertig, hatte nie Probleme mit dieser Art von Kettenpflege.
Heute angebaut.
Eine passende Stelle habe ich bim Helmschloß gefunden.
Mit einer selbst gebauten Distanzplatte war der Öler einfach zu befestigen.
Der Schlauch ließ sich unter dem Tank am Rahmen bis zum Kettenritzel gut verlegen und mit den beigelegten Kabelbindern befestigen.
Funkion überprüft und das Ende vom Schlauch im Halter fixiert.
Den Öler betätige ich gefahrlos beim Ampel stop kurz bevor ich losfahre.
Wie ich finde eine einfache Methode für die Schmierung.
Original wurde von Puschel, am 07. April 2019; 08:02 Uhr gepostet
Ja , mit kabelbinder hoffe er löst sich nicht auf der Autobahn!
Wäre mir zu riskant.
Vergaß, da war auch noch ein Klebestreifen unter der Führung hinten an der Schwinge.
Hast du Erfahrung mit sich lösenden Kabelbinder gemacht?
Hatte ich noch nicht gehört.
Ansonsten kann man ja auch eine Schlauchschelle nehmen um auf Nummer sicher zu gehen.
Hallo,
ich hab seit Jahren den Scottoiler dran, am Anfang war das eine riesen Sauerei, erst ist das Öl kalt und zähflüssig, dann nach einigen kilometern wieder zu warm und zu viel auf der Kette. Saut alles ein, wenn zuviel drauf ist, die Koffer, die Weißwandreifen und alles. Wenn der aber mal eingestellt ist, gaaanz wenige Tropfen aller paar Minuten, dann ist das eine der besten Möglichkeiten, die Kette äußerst langlebig zu betreiben. Das schafft man nicht mit Handschmierung oder Kettenspray. Es ist nun einmal so, das die Kettenteile sich ständig miteinander bewegen und eine permante Schmierung für optimalste Schmierung sorgt. Man stelle sich vor, die Kolben und Lager und Pleuel vom Motor werden vorm Starten mal geölt und dann erst wieder nach einigen hundert Kilometern, und dann vielleicht noch mit Spray, das nur auf der Oberfläche haftet. Auch ist es so, das durch das ständige neue Öl die Kette immer- wirklich immer, sauber ist, alle Schmutzpartikel werden ständig weggeschleudert, es befindet sich immer ein Schmierfilm zwischen den Rollen. Die Kette hält eine gefühlte Ewigkeit. Aber es ist wichtig, weniger ist hier mehr und ein sehr zähflüssiges Öl ist hier auch besser. Es muss nicht gleich nach dem Starten und den ersten 10 km das Öl tropfen, es genügt, wenn es nach 30km anfängt und sich auf der ganzen Kette verteilt, wenn das immer und immer wieder so geschieht, dann ist die Kette optimal versorgt.
Wenn ich nochmal die Wahl ( genug Geld ) habe, dann ist allerdings eine elktronische Variante mit Pumpe die bessere Wahl. Auch die Variante mit dem selberdrücken und dem Behälter scheint mir ein sehr gute Lösung zu sein.
Ich bin jedenfalls der Meinung, das man mit so einem System die Kette optimal versorgt.
Mittels Handschmierung müsste man ja erstmal mit einem Kettenreiniger die Kette von altem Öl und Dreck reinigen, bevor man mit neuem Öl die Kette beträufelt und man muss mit einem Lappen nochmal nachwischen, damit beim Fahren keine Sauerei passiert.
Beste Grüße Thomas
Ich fahr auf meiner Bandit 1250 den Rehoiler mit Bluetooth Modul. Ich kann das System via Handy einstellen. Siehtbar ist nur eine 3mm LED im Cockpit. Als Schmiermittel benutz ich Kettensägenöl aber kein Bio.
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